Das Stuttgarter Evaluationsmodell

Das Stuttgarter Evaluationsmodell umfasst drei Ebenen, die miteinander verzahnt sind und in denen unterschiedliche Qualitätsregelkreise umgesetzt werden. Die Modulevaluation bewertet auf der ersten Ebene neben der didaktischen Qualität der Lehrveranstaltungen auch das Zusammenspiel von Lehrveranstaltungen innerhalb eines Moduls, den Lernerfolg sowie den Workload. Die zwei weiteren Ebenen betrachten außerdem die Qualität des Studiengangs insgesamt sowie das Gesamtangebot von Lehre und Studium einschließlich der unterstützenden Dienstleistungen (z.B. Beratungsangebote, Service des Prüfungsamtes). Das Stuttgarter Evaluationsmodell erfüllt damit den Anspruch einer umfassenden Bewertung von Lehre und Studium und dient als System der Qualitätssicherung für alle Studiengänge der Universität. 2011 wurde das SEM von der Schweizer Agentur AAQ begutachtet und systemakkreditiert. Nähere Informationen zur Systemakkreditierung finden Sie auf den Seiten des Akkreditierungsrats.

SEM

Was ist das Besondere am Stuttgarter Evaluationsmodell?
Studie zur ersten Ebene des Stuttgarter Evaluationsmodells
Weitere Informationen zur Modulevaluation (Ebene 1)

Weitere Informationen zu Studiengangsberichten und –reviews (Ebene 2)


Was ist das Besondere am Stuttgarter Evaluationsmodell?

Integrativ – Evaluation in drei Ebenen

Mit seinem breiten und diskursiven Dreiebenenansatz geht das SEM weit über die klassischen Lehrveranstaltungsbefragungen als Instrument der Lehrevaluation hinaus und bekommt eine integrative Funktion. Das heißt, es bezieht zahlreiche, qualitätssichernde Dokumente ein, welche im Rahmen der Bolognareform gefordert werden (z.B. Modulhandbücher oder Kompetenzprofile). Außerdem eröffnet es die Möglichkeit, Studiengänge durch zusätzlich durchgeführte Befragungen von Studierenden und/oder Exmatrikulierten zu bewerten. Die damit verbundene Herausforderung, diese Informationen zu einer Gesamtbewertung zusammenzuführen und bei Bedarf Weiterentwicklungsmaßnahmen einzuleiten wird durch das SEM gezielt gestützt.

Diskursiv – Optimierungsprozesse in erweiterten Qualitätsregelkreisen

Auf den drei Ebenen sind unterschiedlich definierte, in sich geschlossene Qualitätsregelkreise umgesetzt. Der diskursive Ansatz sieht verschiedene Kommentierungen durch die Beteiligten vor (z.B. Studierende, Lehrende, Studiengangsverantwortliche) und erweitert damit den klassischen PDCA-Zyklus (Deming 1986). Statistiken und Befragungsergebnisse werden in den PDCA-Zyklen nicht unreflektiert in Verbesserungsmaßnahmen überführt, sondern im Kontext analysiert und interpretiert.

Studie zur ersten Ebene des Stuttgarter Evaluationsmodells

In regelmäßigen Abständen werden die Befragungsinstrumente des Stuttgarter Evaluationsmodells überprüft und überarbeitet. Die jährliche Analyse der Befragungsergebnisse aus der Lehrveranstaltungs- und Modulbefragungen bestätigt die hohe Qualität des Befragungsinventars. Der aktuelle Bericht ist innerhalb des Universitätsnetzwerkes verfügbar.

Studieren - Evaluieren - Mitgestalten (Gesamtbericht des akademischen Jahres 2018 - intern)

Studieren - Evaluieren - Mitgestalten (Gesamtbericht des akademischen Jahres 2017 - intern)